Muay Thai / Thaiboxen

Thaiboxen ist der westliche Terminus für den thailändischen Kampfsport Muay Thai. Im Gegensatz zum Kickboxen und K1 werden beim Thaiboxen auch Ellenbogentechniken, Kniestöße aus dem Clinch, sowie Würfe eingesetzt.Kämpfe werden in verschiedenen Gewichtsklassen ausgetragen.Professionelle Kämpfe werden über 5 Runden zu je 3 Minuten ausgetragen. Anfänger kämpfen 3 Runden zu je 1,5 Minuten.

Vor dem Kampf führt jeder Sportler einen Whai Kruh (Lehrergruß) und einen Ram Muay (Kampftanz) aus, um seinem Lehrer und seiner Schule Respekt zu erweisen. Der Whai Kruh und auch der Kampf werden von traditioneller Musik begleitet.

Muay Thai kann sowohl als Kampfsport als auch zu Zwecken der Selbstverteidigung und Fitness ausgeübt werden.

Das Training
Nach einem ausgiebigen Aufwärm und Gymnastikteil werden Techniken bei Schattenboxen, Partnerübungen, Sandsack- und Schlagpolstertraining geübt und verbessert. Die Fortgeschrittenen machen zusätzlich Sparring und Lauftraining. Durch das Training werden Ausdauer, Koordination, Beweglichkeit und Kraft verbessert.

MMA (Mixed Martial Arts)

Mixed Martial Arts wird in Deutschland auch als Freefight bezeichnet. Über die Jahre entwickelte sich aus Techniken verschiedener Kampfsportarten ein Kampfsystem, das mittlerweile als eigenständige Kampfsportart gilt.

Im Stand werden hauptsächlich Techniken des Thaiboxens angewandt. Beim zu Boden bringen des Gegners kommen Techniken des Ringens, Judos und Brazilian Jiu Jitsus zum Einsatz.

Beim Bodenkampf ( Grappling) kommen Haltegriffe, Hebel, Aufgabegriffe und Würgegriffe zur Anwendung.

Das Training
Nach einem ausgiebigen Aufwärmtraining werden Techniken des Angriffs und der Verteidigung, insbesondere Schlagen, Treten, Clinchen, Werfen und Bodenkampf mit demTrainingspartner geübt. Auch Sandsäcke, Schlagpolster und Ringerpuppen kommen zum Einsatz.

Kraft-Ausdauertraining (SiamFit)

 Ziel ist es, die Trainierenden in verschiedenen Fitnessdisziplinen ausgewogen zu entwickeln: Ausdauer (Kardiovaskuläre/respiratorische Ausdauer und Durchhaltevermögen), Kraft (Leistung und Stärke), Beweglichkeit, Schnelligkeit, Geschicklichkeit, Balance, Koordination und Genauigkeit. SiamFit definiert Fitness als höhere Leistungsfähigkeit in allen diesen Bereichen.

SiamFit-Trainierende rennen, rudern, springen Seil, klettern Seile hoch und tragen ungewöhnliche Gegenstände. Sie bewegen rasch große Lasten über größere Entfernungen und setzen Kraftdreikampf- sowie Gewichthebertechniken ein. Weiter verwenden sie Hanteln, Gymnastikringe, Klimmzugstangen, Kettlebells und viele Körpergewichtsübungen.

Trainingseinheiten dauern rund eine Stunde und bestehen aus

  • Aufwärmen (warm-up),
  • Fertigkeitstraining (skill development), ggf. verbunden mit Kraftübungen,
  • einem zehn- bis zwanzigminütigen Hochintensitätstraining (conditioning),
  • Stretching.

Das Kernstück jeder Einheit ist die mit sehr hoher Intensität ausgeführte Ausführung der Trainingsübungen (conditioning). Jede Einheit (auch „Workout of the Day (WOD) genannt“ ) besteht meist aus einer Reihe verschiedener Übungen, die in mehreren Runden ausgeführt werden. Dabei ist entweder eine vorgegebene Anzahl an Runden in möglichst geringer Zeit auszuführen, oder in einer vorgegebenen Zeit eine möglichst hohe Anzahl an Runden. Das Training erhält dadurch einen kompetitiven Charakter.

 

  • "Cindy": 5 Klimmzüge, 10 Liegestützen, 15 Kniebeugen; so viele Runden wie möglich in 20 Minuten
  • "Fran": Thruster (Kniebeuge und 95-Pfund-Hanteln über den Kopf stemmen) und Klimmzüge; 21/15/9 Wiederholungen in möglichst kurzer Zeit

Boxen

In einem Boxkampf sind nur Schläge erlaubt, die mit der geschlossenen Faust ausgeführt werden. Jegliche Benutzung eines anderen Körperteils (beispielsweise des Fußes, der Innenhand etc.) wird nicht als Zähler anerkannt und muss vom Ringrichter als Foul gewertet werden und zur Ermahnung, zu Punktabzügen oder im schlimmsten Fall zur Disqualifikation führen. Ein regulärer Schlag ist dann ausgeführt, wenn der Treffer auf der Vorderseite des Kopfes, des Halses, des gesamten Korpus bis zur imaginären Gürtellinie am Bauchnabel oder auf den Armen landet. Schläge unter die Gürtellinie sind verboten, sie gelten als Foul und führen zum Punktabzug. Außerdem werden Treffer auf die Arme oder auf den Handschuh von den Punktrichtern nicht als Zähler gewertet, da ein derartiger Schlag als blockiert gilt. Häufig sieht man, dass sich Boxer ineinander verklammern. Dies kann verschiedene Gründe haben. Z. B. muss ein Boxer, der sich in einer für ihn ungünstigen Entfernung zum Gegner befindet, klammern, damit der Ringrichter die Kontrahenten trennt und sie auffordert, einen Schritt zurückzutreten, so dass wieder Distanz geschaffen wird. Meistens jedoch verschaffen sich erschöpfte oder angeschlagene Boxer auf diese Weise eine Pause. Klammern stellt einen Regelverstoß dar, der aber aufgrund der Häufigkeit von den Ringrichtern oft geduldet wird. Allerdings muss ein Ringrichter, um einen flüssigen Kampfablauf zu gewährleisten, ab einem gewissen Grad Verwarnungen und damit Punktabzüge aussprechen.

Das Training
Nach einem ausgiebigen Aufwärmteil werden Techniken bei Schattenboxen, Partnerübungen, Sandsack- und Schlagpolstertraining geübt und verbessert. Die Fortgeschrittenen machen zusätzlich Sparring und Lauftraining. Durch das Training werden Ausdauer, Koordination, Beweglichkeit und Kraft verbessert.

Krav Maga

Krav Maga zeichnet sich durch einfache Techniken aus. Natürliche und instinktive Reaktionen werden im System berücksichtigt und sinnvoll eingebunden. Dadurch ist Krav Maga relativ schnell zu erlernen. Krav Maga ist seinem Selbstverständnis nach kein Sport, sondern ein reines Selbstverteidigungssystem. Es gibt keine Wettkämpfe. Besonders das richtige Reagieren unter Stress wird trainiert. Dabei wird der richtigen Taktik in Gefahrensituationen viel Raum eingeräumt. Es geht auch darum, Gefahren frühzeitig zu erkennen und durch geschicktes Verhalten dem Konflikt auszuweichen.
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